Folker! 11/12 2006

DIE BESONDERE - DEUTSCHLAND 2
BILWESZ
Spring

(Emmuty Records 571.0004.2, www.bilwesz.de)
16 Tracks, 70:42

Merit Zloch (Harfe und Gesang), Simon Wascher (Drehleier), Matthias Branschke (Sackpfeifen, Querflöte) starten ihre zweite CD mit der Melodie zu „Nun komm, der Heiden Heiland“ aus dem evangelischen Kirchengesangsbuch von 1956, in ihrer Fassung ironisch „Loser“ genannt. Das deutsch-österreichische Trio beweist (samt Gastmusiker Jörk Mikula am Schlagzeug), dass traditionelle Musik aus dem deutschsprachigen Raum alles andere als langweilig klingen kann, und dass es noch jede Menge mitreißender Musik (wieder) zu entdecken gibt. Wie schon auf dem Erstling swingt und groovt Zlochs Harfe, Wascher entlockt seiner Altoleier mit seiner ungewöhnlichen Doppelgriffspieltechnik faszinierende Klänge und der junge Dudelsackspieler Branschke entwickelt sich zunehmend zu einem der ganz großen deutschen Vertreter dieses Instruments. Neben virtuos gespielten Instrumenten begeistern die Arrangements, immer wieder überraschend, immer wieder neue Klangspektren entfaltend und immer wieder neue, elektrisierende Rhythmen entwerfend. „File under organic dancefloor/world“ steht auf dem Cover, auf ihrer Website bezeichnet die Band ihre Musik als „Agri-Pop“. Aber einsortieren lässt sich diese virtuose, phantasievolle Mixtur nicht so ohne weiteres und etikettieren ebenso schlecht. Man muss Bilwesz einfach hören. Möglichst laut. Für mich ist Spring die CD des Jahres.

Ulrich Joosten





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                            Lohrer Tanzfest Juni 2006:

Bal Folk im Paradigmenwandel ....

                           (www.wuefolk.de, Sabine Schmitt-Becker)
                        

                            Tanzhausfest Leipzig 2005, Rückblick:

 Mit feinstem Agripop hielten Bilwesz uns auf den Füssen - bessergesagt - am Drehen. Traditionelle Musik, wie sie zu spielen ist: schnell, frech eigenartig und ohne Berührungsängste. Woher denn auch, wenn sich aus den Takten und der begrenzten Anzahl an Füssen am Ende zwangsläufig gleiche oder zumindest zum verwechseln ähnliche Tänze ergeben müssen - ob sie nun Fürzwinger oder Stig Vals heissen - Walzer, Landler, Schleuniger, Polka oder Schottisch.
                            (www.tanzvolk-leipzig.de, Ralf Spiegler)
 

                                

                             Folker! 2/05:

 ... wundervolle Melodien, die in mitreissenden Arrangements selbst eingefleischte Couchpotatoes aufs Tanzparkett treiben... Eine geniale CD mit modern gespielter, traditioneller Bordunmusik!
                            (www.folker.de, Ulrich Joosten)



                             Pay The Reckoning 12/04... fascinating harmonies and counterpoint...get this CD and play it loud to educate the neighbours.
                            (www.paythereckoning.com,  Alex Monaghan)



                              Folkworld
...ein dream team der Bordunmusik...
                              (www.folkworld.de, Walkin' T:-)M)

                     TradMagazine N*100 de Mars / Avril 2005

.... Excepte une mazurka composee par Simon, tout leur repertoire est tire de manuscrits anciens (depuis le XVIIeme) et collectages du XIXeme mais si leur interpretation a parfois des accents de musique baroque, elle est souvent actuelle, similaire a nos interpretations de musiques traditionnelles, par exemple dans la premiere plage (une belle melodie exhumee par Ralf Gehler dans le nord de l'Allemagne et qui peut faire une bourree a 2 temps que je n'ai pu me retenir d'apprendre...). ...
                             (www.tradmagazine.com, Jean-Luc Matte)